Insgesamt wurden beim Theaterfest A+A 07 während der 32 Aufführungen
ca. 900 Zuschauer gezählt. Unter den Zuschauern befanden sich Dauergäste,
die wiedererkennbar mehrere (alle) Aufführungen besuchten.
Auf jedem Platz waren Fragebögen ausgelegt. Die Gäste wurden nach jeder Aufführung
gebeten, ihre Meinung kundzutun. Insgesamt konnten 74 Fragebogen ausgewertet werden.
Über alle Aufführungen hinweg zeigt sich beim A+A Theaterfest 07 folgendes Profil:
Im Einzelnen wurde nach emotionaler Berührung, Spannung, Unterhaltung, fachlichem Input, Schauspielerleistung, Live Atmosphäre gefragt.
Bei den Personen, die 'sehr stark' geantwortet haben steht die Schauspielerleistung im Vordergrund. Bei 'viel' Bewertern verschiebt sich der Schwerpunkt auf 'Live Atmosphäre', 'Unterhaltung' und 'emotionale Berührung' Bei 'etwas' nimmt 'Spannung' und 'fachlicher Input' den ersten Rang in der Wahrnehmung und Bewertung ein.
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Im Einzelnen wurde nach Erinnerungswert, Veränderungskraft, Neugier erzeugen, Informationsvermittlung, Bewusstseinsbildung gefragt. Antworten, die auf 'sehr stark' lauteten haben vor allem den Erinnerungswert betont. Die 'etwas' und 'wenig' Antworter trauen den Schauspielen in erster Linie hohe Veränderungskraft zu.
Die Mehrheit des A+A-Publikums sind Fachexperten. Es ist eine Qualität guten Theaters, wenn nach der Aufführung ein hohes Mitteilungs- und Diskussionsbedürfnis besteht. Spannend wird das Ergebnis, wenn Nichtfachleute ihr Urteil abgeben. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass der oberen Auswertungen bewiesene starke Eindruck Sprachlosigkeit erzeugt.
Die Tatsache, dass die Versuche Theater als Medium in der betrieblichen Wirkungswelt zu etablieren nach Jahren im 'Kunst- und Theaterfest zur A+A' eine Heimat gefunden haben, beflügelt zu neuen Taten.
Neue Themen und andere Handlungsfelder warten darauf, in Angriff genommen zu werden. Die Intendanz des >Kunst- und Theaterfest A+A 11< ist direkt im Anschluss an das Theaterfest 2009 gestartet. Die gesicherte Vorbereitungszeit gestattet eine breitere thematische Anlage für 2011. Kollegen, die auf ähnlichen Ebenen arbeiten sind aufgefordert, ihre Werke einzureichen.
Wenn Kunst- und Kulturimpulse Arbeitswelt berühren, dann sind auch anderen Darbietungsformen die Türen geöffnet. So könnte die Tradition der Arbeiterliteratur oder der Arbeiterlieder eine neue Bühne erhalten. Als Forum für solche Aktivitäten dient das zur A+A 2005 ins Leben gerufene Kuratorium „Kunstimpulse berühren Arbeitswelt“ (s. www.KunstImpulse.net).
Wenn KunstImpulse die Arbeitswelt berühren, treffen sie auf Sicherheit und Gesundheit, Partizipation, Gerechtigkeit, Kommunikation, Verständnis, Qualitätsbewusstsein, Leistung, aber auch auf Humane Ressources, Corporate Identity, Bruttosozialprodukt, Stress, Mobbing… Wenn KunstImpulse komplexe Gefüge in eine andere Sprache, in andere Zeichen wandeln, öffnen sie neue Zugänge und frische Wahrnehmungen.
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