Der Erwachsenenbildung liegt zugrunde, dass bereits ein ziemlich festgefügter Erfahrungshintergrund existiert. Ein Lösungsansatz des Instituts für Schulung und Medienentwicklung liegt in Irritation, Verunsicherung und Provokation. Wenn die Vorstellungswelt in Ungleichgewicht geraten ist, besteht das natürliche Verlangen nach Ausgleich.
Innerhalb der Zielgruppe sind alle Charaktere, Eigenschaften und Erfahrungen anzutreffen. Dem wird durch eine Angebotsvielfalt in der Ansprache, Wahrnehmung und Beteiligung begegnet.
Die hochpädagogische Grundsituation (ein angeblich Wissender sagt einem vermeintlich Unwissenden was er zu tun hat) wird aufgebrochen. Wenn Mitarbeiter durch außergewöhnliche, kreative Ideen bis hin zu künstlerischen Ansätzen das Gefühl haben, dass sich jemand um ihn bemüht, reagieren sie in höherem Maße.
Das Ziel einer dauerhaften Einstellungs- und Verhaltensänderung wird eher erreicht, wenn den erwachsenen Menschen Eigenverantwortung und Selbstbestimmung belassen bleibt. Partizipativ ausgelegte Maßnahmen bewirken höhere Akzeptanz. Wird durch Mitgestaltung eine inhaltliche Auseinandersetzung erzeugt, werden Vereinbarungen oder ein Verhaltenkodex eher befolgt. Beteiligung ist für einen proaktiven Arbeitsschutz unverzichtbar.
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